Saugroboter unter 300 Euro haben in den letzten Jahren deutlich aufgeholt, unterscheiden sich aber noch immer merklich von teureren Modellen. Wir haben drei günstige Geräte gegen ein Referenzmodell der gehobenen Preisklasse auf Teppich, Fliesen und Parkett getestet, jeweils in einer rund 70 Quadratmeter großen Wohnung.

Bei der Navigation zeigten sich die größten Unterschiede: Die günstigeren Modelle arbeiteten mit einfacherer Sensorik und fuhren teils ineffiziente Bahnen, was die Reinigungszeit verlängerte. Das Referenzmodell mit Laser-Navigation kartierte die Wohnung zuverlässiger und vermied wiederholtes Abfahren bereits gereinigter Flächen.

Bei der reinen Saugleistung auf glatten Böden fielen die Unterschiede geringer aus als erwartet. Auf Teppich mit höherem Flor zeigte sich hingegen deutlich, dass die günstigeren Modelle Krümel und Fusseln seltener vollständig aufnahmen und mehrere Durchgänge benötigten.

Wer überwiegend glatte Böden hat und keine komplizierte Wohnungsaufteilung mit vielen Räumen besitzt, kommt mit einem günstigen Modell gut zurecht. Bei Teppichböden, mehreren Zimmern oder dem Wunsch nach App-gesteuerten Reinigungszonen lohnt sich der Aufpreis für ein Modell mit besserer Navigation und stärkerer Sensorik.